Manche Arbeitgeber haben den Zugriff auf bestimmte Seiten während der Arbeitszeit gesperrt. Google jedoch biete die Möglichkeit diese mit Hilfe eines eigenen Proxys jederzeit aufrufen zu können. Ist z.B. die Seite Spiegel Online gesperrt, muss der User folgende Adresse in das Adressfeld eingeben:
http://www.google.de/translate?langpair=de|de&u=www.spiegel.de
Nach dem = kann jede beliebige gesperrte URL stehen. Man kann solange mit dem Proxy surfen bis man eine neue URL in das Adressfeld eingibt.
Achtung: Das funktioniert nur, wenn der Rechner mit einer Blacklist (= unerwünschte Seiten sind extra definiert) arbeitet. Im Falle einer Whitelist (= nur erwünschte bzw. erlaubte Seiten sind definiert), wird ihre IP mit übertragen was den gleichen Effekt beim Administrator auslöst wie wenn man die Seite direkt ansteuern würde (z.B. Meldung: „Mitarbeiter xy will unerwünschte Seite anschauen“).
Anmerkung: der senkrechte Strich in der Url ist kein großes i! Man erhält ihn durch die Tastenkombination „Alt Gr“ und “<“ (Windows) bzw. „Alt“ und „7“ (Mac OS)
Quelle:
PC Welt 3/2006, Seite 62
